Liber ferialis. Kurzgedichte in deutscher und lateinischer Sprache.
Illustriert von Peter Wendlandt.
Das Haiku ist eine japanische Gedichtform mit 17 Silben, die auf drei Zeilen verteilt werden; die erste und dritte umfassen fünf Silben, die zweite sieben. Wie das Epigramm überrascht das Haiku den Leser durch eine gegen Schluss auftretende gedanklich Wendung. Haikus sind scheinbar leicht zu lesen und leicht zu schreiben ... Die Knappheit und Kürze des Lateinischen (dem z.B. die Artikel fehlen) fordert geradezu Übersetzungen von Haikus ins Lateinische (heraus).
das haicu
ein kleines gedicht
seine zeichen bedecken
die ganze seite
de haicu
parvulum carmen
cuius signa paginam
plane contegunt
Mit einer Anmerkung und Literatur zum lateinischen Haiku.
104 S., 20 Abb., Format A 6 (Edition Kartause, 2000)
Preisreduzierung! (früher 9 Euro)
TIPP: Die kleine Form üben: Lateinische Haikus dichten, z.B. zur Martial-Lektüre